Die Geschichten zu meinen Bildern …

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SONY RX100 und CANON 5D Mark III

SONY RX 100

SONY DSC RX 100

Ich wollte einige Testaufnahmen mit der kleinen SONY RX100 machen, um die Ergebnisse mit einer ausgewachsenen Spiegelreflexkamera zu vergleichen. Also auf zu einem meiner Lieblingsgebiete, dem Naturschutzgebiet Bremengrund zwischen Au am Rhein und Rheinstetten.

Nach dem kurzen Spaziergang viel mir zuerst ein Auto auf, das gleich neben dem nicht zu übersehenden Schild ‚Naturschutzgebiet‘ geparkt war. Dann die Absperrung: Bitte nicht weiter gehen – Jagdbetrieb – Lebensgefahr!

Jagdbetrieb, Lebensgefahr, Bremengrund ist gesperrt - Canon EOS 5D Mark III, EF 17-40mm f/4 USM L

Jagdbetrieb, Lebensgefahr, Bremengrund gesperrt – Canon EOS 5D Mark III, EF 17-40mm f/4 USM L

Da kamen auch schon die anderen Wagen der Jäger angefahren. Auf meine Frage, was sie denn jagen wollen, kam ein knappes: „Sauen!“. Eine Treibjagd auf Wildschweine mitten am Tag! Die Jäger gaben mir 10 Minuten, dann sollte ich die Furt wieder verlassen. Also schnell Stativ aufgebaut, einige Aufnahmen und dann in Deckung 😉

Um es vorweg zu nehmen: die Bildqualität der kleinen Sony ist gut. Die hohen Kontraste bei dieser leichten Gegenlichtaufnahme sind kein Problem.

Leichte Gegenlichtaufnahme - SONY RX 100

Leichte Gegenlichtaufnahme – SONY RX 100

Allerdings waren der  RX100 schnell die -2°C zu kalt und auf dem Monitor erschien eine lapidare Meldung: „Aus- und dann wieder einschalten.“  Beides hat aber nicht funktioniert!?!

Keine Chance gegen die CANON 5D Mark III oder die CANON 7D, die sich selbst im harten Wintereinsatz bei -30°C überhaupt nichts anmerken lassen und einfach weiter funktionieren!

Nach einer kurzen Erholung im warmen Auto und einmal Akku raus und wieder rein, hatte sich die kleine SONY dann wieder erholt. Die Kamera ist gerade mal 10cm breit, 3,6 cm tief (genau: Breite 101,6 mm, Höhe 58,1 mm, Tiefe 35,9 mm), wiegt incl. Akku 240 g und passt prima in eine Jackentasche. Das Aluminiumgehäuse wirkt insgesamt sehr hochwertig.

SONY RX 100

SONY RX 100

CANON EOS 5D Mark III

CANON EOS 5D Mark III

Grössenvergleich der beiden ungleichen Kameras.

Kormorane, Graureiher, Enten und Möwen auf der kleinen Insel im Fermasee

Kormorane, Graureiher, Enten und Möwen auf der kleinen Insel im Fermasee
Canon EOS 5D Mark III, EF 400mm f/5.6 USM L

Am Ufer des Fermasees war es dann doch etwas ruhiger als im Jagdgebiet und schnell zeigte sich nach den ersten Aufnahmen, dass der Monitor der SONY RX100 im Sonnenlicht einfach keine Chance gegen den hervorragenden Sucher der CANON 5D Mark III hat. OK, der Vergleich ist sicher nicht ganz fair, aber der Anspruch der kleinen SONY mit dem 1″-Chip, 20 Megapixel und dem lichtstarken F1,8 Carl Zeiss Vario-Sonnar Objektiv zielt ja eindeutig auf gute Qualität. Das waren für mich neben der Jackentaschengröße die Kriterien für diese Kamera – als Ergänzung, zu den beiden CANON 5D und 7D.

Making Of ... - die 'große' CANON aufgenommen mit der 'kleinen' SONY RX 100

Making Of … – die ‚große‘ CANON aufgenommen mit der ‚kleinen‘ SONY RX 100

Hier sieht man am oberen Bildrand Schwächen beim Übergang der feinen Aststrukturen in den hellen Himmel. Mit den Bildern aus der 5D3 nicht zu vergleichen. Hier kommt der CANON der Vollformatsensor und auch die Grösse der Pixel entgegen.

Zur Verdeutlichung eine Gegenüberstellung der Sensorgrössen:

Größenvergleich der verschiedenen Sensoren

Deutlicher wird es noch, wenn man die Größen im direkten Vergleich zum klassischen Dia sieht:

Sensorgrößen im Vergleich zum klassischen Dia

Das Carl Zeiss Objektiv der RX 100 mit 28-100mm Brennweite hat eine Lichtstärke von 1,8 im Weitwinkel bis 4,9 im Telebereich.

Die Lichtstärke ist allerdings nicht mit  F1,8 bei einer DSLR vergleichbar. Durch die geringere Sensorgröße bleibt effektiv nur F4,9-13,4. Daraus lässt sich die begrenzte Möglichkeit der von SONY beworbenen ‚wunderschönen Unschärfeeffekte‘ ermessen.

In der Mitte des Zoombereichs also bei ca. 65mm Brennweite ist die maximale Blende nur noch F3,5. Die F1,8 sind nur am Anschlag bei 28mm möglich.Im Vergleich zu den Massenkameras mit noch kleineren Sensoren ist das trotzdem sehr gut!

Sehr cool ist die Panoramafunktion, die JPEG-Dateien im Format von ca. 70 x 15 cm liefert. RAW-Files werden hier keine erzeugt. Die Ergebnisse auch ohne Stativ sind erstaunlich gut. Für professionelle, großformatige FineArt-Prints würde ich trotzdem immer auf die 5D3 zurückgreifen, aber für Aufnahmen auf die Schnelle ist das Ergebnis absolut OK.

Fermasee / Panorama - Sony RX 100

Fermasee / Panorama – Sony RX 100

Das Drehrad vorne am Objektiv ist gut gelöst und kann mit vielen Einstellungen belegt werden. Ich regle damit hauptsächlich die Belichtungskorrektur, u.a. wenn der Miniaturblitz bei Portraits zum Einsatz kommt.

Die RAW-Files (.ARW Dateigröße ca. 21 MB) lassen sich mit Aperture (noch) nicht öffnen. Dafür kann SONY natürlich nichts und Apple ist diesbezüglich bekanntlich etwas träger als Adobe.

Das Menü ist selbsterklärend, die Tasten können konfiguriert werden. Allerdings lassen sich die zu klein geratenen Tasten mit Handschuhen nicht bedienen. Das Wählrad dagegen ist sehr gut. Was mich genervt hat war die Hilfeanzeige, die nach jeder Umstellung des Aufnahmemodus mit ‚OK‘ bestätigt werden musste. Das lies sich aber schnell über den Menüpunkt ‚Hilfe zum Moduswahlkn.‘ abschalten. Im Display lassen sich Gitterlinien und eine Wasserwaage einblenden, was zur Verhinderung eines schrägen Horizonts sehr sinnvoll ist.

Das Aufnahmeformat lässt sich auf 3:2, 4:3, 16:9, 1:1 einstellen, das ist mir aber nicht so wichtig, da ich das alles später in Aperture einstelle. Ich fotografiere immer im Format 3:2!

Die vielen möglichen Bildeffekte und Video’s habe ich noch nicht getestet, ist mir persönlich bei dieser Kamera aber auch nicht so wichtig. Zum Bildrauschen bei höheren ISO-Werten kann ich leider noch nichts sagen.

Der Spaßfaktor und die Bildqualität der CANON 5D Mark III ist für die kleine SONY aus meiner Sicht unerreichbar. Dagegen passt die 5D halt nicht in eine Jackentasche! Insgesamt ist es schon erstaunlich, was die ‚Kleinen‘ heute alles können!

Für den Anfang hat mir das erst mal gereicht – die wichtigen Aufnahmen habe ich dann doch lieber mit der 5D3 gemacht:

Detail am Ufer - Steine, Schilf, Eis - HDR aus 3 Aufnahmen, direkt aus der Kamera CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Detail am Ufer – Steine, Schilf, Eis – HDR aus 3 Aufnahmen, direkt aus der Kamera
CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Detail am Ufer - Äste, Eis - CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Detail am Ufer – Äste, Eis – CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Making Of ... - CANON EOS 5D Mark III im Einsatz - Sony RX 100

Making Of … – CANON EOS 5D Mark III im Einsatz – Sony RX 100

Making Of ... - CANON EOS 5D Mark III im Einsatz - Sony RX 100

Making Of … – CANON EOS 5D Mark III im Einsatz – Sony RX 100

Feder am Ufer - CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Feder am Ufer – CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Making Of ... - CANON EOS 5D Mark III im Einsatz - Sony RX 100

Making Of … – CANON EOS 5D Mark III im Einsatz – Sony RX 100

Laub - CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Laub – CANON EOS 5D Mark III, EF 100mm f/2.8 USM Macro

Insel im Fermasee - CANON EOS 5D Mark III, EF 70-200mm f/4.0 L IS USM

Insel im Fermasee – CANON EOS 5D Mark III, EF 70-200mm f/4.0 L IS USM

Fazit:
Ich sehe die Sony RX 100 als Ergänzung zu der Qualität, Schnelligkeit und den vielfältigen Möglichkeiten meiner DSLR mit ihren Wechselobjektiven im Weitwinkel, Tele, Makro, u.s.w.  sowie als Point-and-Shoot, falls der Fotorucksack zu Hause bleiben muss. Im Gegensatz zu den PEN, NEX, N1 oder M -Modellen ist aus meiner Sicht die sehr kompakte Größe der Pluspunkt. Das ist aber reine Geschmacksache!

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Klatschmohn

(Papaver rhoeas)

Die Mohnblumen strahlen im Gegenlicht.

Eine Herausforderung für die Fototechnik sind die feinen Details des Gerstenfelds:

Roter Farbklecks im Weizenfeld:

HDR-Aufnahme (direkt aus der Kamera)


Gewitterhimmel

Den Rheinauen am mittleren Oberrhein sind charakteristische Streuobstwiesen vorgelagert. Einige Strahlen der tiefstehenden Sonne brechen durch die dichten Wolken und streifen gerade noch einen Teil der dramatisch wirkenden Wolken über dem satten Grün.

Anfang Mai blühen noch einige Obstbäume.

Am Altrhein – hier bei Au am Rhein – hat das erste Hochwasser die Uferzone mit den Silberweiden geflutet.

Eine Langzeitbelichtung (20 sec.) in der sog. ‚blauen Stunde‘ beruhigt die Wasseroberfläche und verwischt die Wolken.

Auf der elsässischen Seite des Rheins wirkt in diesem Licht sogar die ansonsten eher weniger idyllische Industrie interessant. Eigentlich gar nicht mein Thema 😉


Baumherz

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Baumherz“

Canon EOS 7D – EF70-200mm f/4L IS USM
ISO 100 – Brennweite 111 mm – f/8  0 ev – 1/15 sec. – Stativ 

Ich war eigentlich noch mit den Kanadagänsen beschäftigt, als mein Begleiter Martin bereits eifrig dieses ‚Herz‘ in einem uralten Baum am Ufer des Fermasees in Rheinstetten fotografierte. Als die Kanadagänse weiterzogen richtete ich mein Stativ und die Kamera auch für diese Situation ein.

Diesen Baum hatte ich schon bei weniger guten Lichtverhältnissen fotografiert. An diesem Morgen waren wir früh unterwegs, der Himmel war leicht bewölkt und der Baum lag noch im Schatten. Optimal um die Strukturen der Rinde zu betonen. Ein leichter HDR-Effekt verstärkt diesen Eindruck noch etwas.

In dieser Aufnahme habe ich das Herz ausnahmsweise zentral in der Bildmitte platziert. Das mache ich eher selten, aber dieses Bild hat mir aus dieser Serie einfach am besten gefallen.

Fortsetzung folgt …


Steinadern

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Steinadern“

Die Farben, vor allem die weißen Strukturen dieses Steins fielen mir sofort auf. Mit dem 70-200mm Zoom habe ich einen Ausschnitt gesucht, der interessant wirkt. Die Kanten des Steins wollte ich nicht auf dem Bild haben.

Die Aufnahme stammt aus einer Serie von Bildern von Steinen und Felsen am Ufer des Kallsjön, einem See in Jämtland (Schweden), nördlich von Åre.

Eigentlich war ich an diesem schönen Morgen unterwegs, um Aufnahmen zu unserem Clubwettbewerb „Wasser und Boote“ machen. Die Felsen und Steine am Ufer zu fotografieren, hat mir aber wesentlich mehr Spaß gemacht!

‚Nebenbei‘ ist auch dieses Bild entstanden, das später zum Siegerbild des Wettbewerbs gewählt wurde.

Fortsetzung folgt …


ZOMBY

Meine Ausstellungsbilder 2011: „ZOMBY“

Ich hatte leider keine Kamera dabei, als ich diese Flaschencontainer sah. Also bin ich am nächsten Tag mit Stativ und Kamera aufgebrochen, um die überladenen Container zu fotografieren.

Mir hat die schräge, durch das Teleobjektiv geraffte Perspektive am besten gefallen.
Um die chaotische Wirkung zu verstärken habe ich ein HDR aus 3 Bildern gemacht, und die Farbsättigung reduziert.

So sieht das Ganze in ’normalen‘ Farben aus:

 

Fortsetzung folgt …


Am Fenster

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Am Fenster“

 

Auch dieses Bild zeigt die Stille des hohen Nordens. Aufgenommen im Winter in Lappland, Schweden.

Eine verschneite Holzhütte, und schemenhaft erkennbar, eine Person die in der warmen Hütte sitzt – eben „am Fenster“.  Danke Chris 😉

Auch hier habe ich wieder einen leichten HDR-Effekt eingesetzt, um die Spiegelungen im Fenster und die Strukturen der alten Holzbalken zu verstärken.

 

Fortsetzung folgt …