Die Geschichten zu meinen Bildern …

Beiträge mit Schlagwort “Wald

Bärlauch

Bärlauch, Rheinwald

Sein Duft ist unverkennbar, kräftig, intensiv und knoblauchartig: der Bärlauch bedeckt früh im Jahr die Waldflächen mit sattem grün und weiß.

Bereits Mitte März, wenn das letzte Laub aus dem Vorjahr noch an den Bäumen hängt, wird der Waldboden im Rheinwald am mittleren Oberrhein bei Rheinstetten grün bedeckt.
Bärlauch, Rheinwald

4 Wochen später, Mitte April ist kein braunes Blatt mehr zu sehen. Wie ein dichter, grüner Teppich überzieht der Bärlauch den Waldboden. Das Blätterdach ist noch relativ licht, so dass abends die untergehende Sonne noch durch die Bäume scheint.Bärlauchteppich im Rheinwald

Ende April / Anfang Mai folgt dann der Höhepunkt – die Bärlauchblüte. Der Waldboden wird von den weißen Blüten dicht überzogen und strahlt förmlich.
Bärlauch im Rheinwald
An Regentagen wie diesem wirkt das frische Grün besonders satt.

An manchen Stellen mischen sich gelbe Goldnesseln unter die Bärlauchblüten.
Bärlauch und Goldnesseln im Rheinwald

Von oben ein Blütenmeer.
Bärlauch (Allium ursinum) und Goldnessel (Lamium galeobdolon) - Rheinauen

 

 

 

 

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Abends im Auwald

 

Sonnenuntergang mitten im Wald fotografieren …

Traumwald, Rheinauen
‚Traumwald‘ – Abends strahlt im Rheinwald bei Au am Rhein die tiefstehende Sonne in den Auwald und beleuchtet das Schilf perfekt.

Sonnenuntergang im Rheinwald
Wenig später strahlen die letzten Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen.

Dann geht es sehr schnell, und wenige Wochen später blühen bereits die ersten Frühlingsboten  am Waldboden:

Schlüsselblumen, Rheinauen
Schlüsselblume im Gegenlicht (Primula)

Lerchensporn (Corydalis) - Rheinauen
Lerchensporn im Gegenlicht (Corydalis)

Innerhalb weniger Tage verzaubert der Lerchensporn den Waldboden.

Lerchensporn (Corydalis) - Rheinauen
Sattes grün und leuchtende Farben verdrängen das triste Braun des Herbstlaubs aus dem Vorjahr.

Zauberwald mit Moos und Lerchensporn (Corydalis) - Rheinauen
‚Zauberwald‘ mit Moos und Lerchensporn (Corydalis)

Lerchensporn (Corydalis) - Rheinauen
Die Lerchensporn-Blüte dauert leider nur wenige Tage, dann ist auch dieser Zauber der Natur wieder vorbei.

 

 

 


Wintergrün Teil II

… immer noch kein Schnee am Altrhein!
Und diesen Winter wird es wohl auch keinen mehr geben 😦

Bach in den Rheinauen bei Rheinstetten - Deutschland

Das satte Grün der vermoosten Baumstämme und der kleinen Wasserlinse ist die dominierende Farbe zwischen dem tristen Braun in den Rheinauen am mittleren Oberrhein.

Bach in den Rheinauen bei Rheinstetten - Deutschland

Hier an einem der vielen Bäche, die dem Altrhein vorgelagert sind.

Bach in den Rheinauen bei Rheinstetten - Deutschland


Wintergrün

… anstatt Schnee!

Nach dem das Hochwasser am mittleren Oberrhein Rhein wieder zurück gegangen ist, bleibt der Winter weiterhin aus.

Chaos nach dem Hochwasser, Rheinauen bei Rheinstetten - Deutschland

In dem Chaos der umgestürzten, kreuz und quer herumliegenden Bäume bildet das satte Grün der vermoosten Baumstämme die dominierende Farbe zwischen dem matschigen und tristen Braun im Rheinwald.

Chaos nach dem Hochwasser, Rheinauen bei Rheinstetten - Deutschland

Ein Hauch von Wildnis in den sonst so aufgeräumten Wäldern der Rheinauen.


Kleine Kunstturner

Eichhörnchen im Winter auf Futtersuche

Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), Red squirrel

Im verschneiten Rheinwald war dieser kleine Kunstturner auf der Suche nach den Leckereien an der Unterseite der verschneiten Äste. Das Eichhörnchen hing minutenlang unter den Ästen und war so mit der Futtersuche hoch im Baum beschäftigt, dass ich es ziemlich entspannt fotografieren und Filmen konnte. Die quirligen Eichhörnchen schlafen im Winter zwar viel, halten aber keinen eigentlichen Winterschlaf.


Hede Urskog – Kiefernurwald in Schweden

In Härjedalen (Mittelschweden) liegt das kleine Städtchen Hede. Ganz in der Nähe liegt der wunderschöne Nationalpark Sånfjället, auch bekannt für seine hohe Bärenpoulation. Etwas weniger berühmt, aber nicht weniger schön ist das kleine Reservat ‚Hede Urskog‘ (Hede Urwald), das wenige Kilometer südlich von Hede liegt. In dem Gebiet gibt es 450-500 Jahre alte Waldkiefern! Im östlichen Teil des Naturreservats stehen bis zu 30 m hohe Fichten, die auf ca. 220-250 Jahre geschätzt werden.


Der Wald weist keine Spur von Abholzung auf – daher wird er ‚Urwald‘ genannt. Totholz bleibt liegen und verwittert. Genauso die Überreste verbrannter Bäume.

Mir hat am besten dieser verdrehte, uralte Baumstamm gefallen:

Details – u.a. von diesem Baum – gibt es demnächst hier zu sehen, ebenso den Trailer meiner neuen Multivision, die ich über diesen Wald produziert habe.

Den Soundtrack „Land of Fairies, Land of Elves“ hat Holger Ebeling sehr einfühlsam dafür komponiert, gespielt und gesungen – vielen Dank nochmal dafür 😉


Pappelwald – Rheinauen

Abstrakt

oder normal – ‚bunte‘ Bäume im Morgenlicht:

andere Zeit, anderes Licht:

andere Jahreszeit:

oder doch lieber abstrakt:

Aber bitte nicht so …

… und das Ende vom Lied:

Naturschutzgebiet – Betreten verboten … 😉