Die Geschichten zu meinen Bildern …

Reisen

Bild

Vergängliche Unikate

Eisskulpturen im Winter in Kals am Großglockner in Osttriol, Nationalpark Hohe Tauern.

Abends zur sog. „blauen Stunde“ am Dorferbach.

Die Kälte hat bizarre Gebilde auf den Felsen im Wasser entstehen lassen.

Durch die Langzeitbelichtung verwischt das fließende Wasser, dadurch werden die Eisgebilde betont.

Ein Tag nach diesen Aufnahmen wurden die Eisgebilde unter dem Neuschnee begraben und der Eis-Zauber war vorbei.

 

Zur Technik
Ohne Stativ sind solche Aufnahmen nicht möglich, schon gar nicht abends in der Dämmerung. Die blaue Farbe zaubert der nachtblaue Himmel – ganz ohne Filter. Die Aufnahmen sind zwischen 0,5 und 20 Sekunden lang belichtet, ISO 100, 70-200mm Objektiv und Spiegelvorauslösung.

Ja Frank, ich habe noch keine spiegellose Kamera 😉

 

 

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Bootshaus am Fjord – Norwegen

Bootshaus in Norwegen

… beim Öffnen des Bootshauses wurde der ganze Raum mit Licht erfüllt. Die Sonne strahlte durch jede Spalte und beleuchtete den mit Brettern ausgelegten Boden.

Aussenbordmotore, Kanister, Seile, Werkzeug, Schwimmwesten, Kisten, Angeln und Boote. All das bot bei diesem Licht eine sehr spezielle Atmosphäre und sofort entstand dieses Schwarz-Weiß Bild in meinem Kopf.

Leider hatte ich jedoch kein Stativ dabei, sodass ich später noch einmal zurückkehrte, um genau diese Aufnahme zu machen.

 

Um alle Details zu entdecken, einfach das Bild anklicken 😉

 


On the rocks

Scandinavische Felsen und Steine im Detail.
 
Teilweise unglaubliche Farben und Strukturen lassen sich in Scandinavien entdecken. Ob mit Moos oder Flechten besetzt in den Wäldern und an Seen oder von Wellen und Sturm an den rauen Küsten abgeschliffen.

Fels im Sånfjället Nationalpark, Härjedalen, Jämtland - Schweden
Detail eines von Flechten besetzten Steins im Sånfjället Nationalpark, Härjedalen, Jämtland – Schweden.

Felsen im Sånfjället Nationalpark, Härjedalen, Jämtland

Fels im Sånfjället Nationalpark, Härjedalen, Jämtland - Schweden

Fels im Sånfjället Nationalpark, Härjedalen, Jämtland - Schweden

 

Felsen auf dem Gipfel des Suljätten in Jämtland – Schweden

Felsen auf dem Gipfel des Suljätten in Jämtland - Schweden

 

Bunte Felsen in Bjugn, Sør-Trøndelag, Norwegen

Bunte Felsen in Bjugn, Sør-Trøndelag, Norwegen

Bunte Felsen in Bjugn, Sør-Trøndelag, Norwegen

Bunte Felsen in Bjugn, Sør-Trøndelag, Norwegen

Bunte Felsen in Bjugn, Sør-Trøndelag, Norwegen

 

Felsen auf der Insel Smögen, Bohuslän – Schweden

Felsen auf der Insel Smögen, Bohuslän - Schweden

Felsen auf der Insel Smögen, Bohuslän - Schweden

Felsen auf der Insel Smögen, Bohuslän - Schweden

 

Ich bin immer wieder auf der Suche nach solchen Motiven. Optimal ist für die Fotos der Felsstrukturen bewölkter Himmel oder Schatten. Oft fotografiere ich diese dann zu verschiedenen Tageszeiten und suche anschließend die Bilder aus, die mir am besten gefallen.


Wasser & Eis

Winter in Kals am Großglockner
Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol, Österreich

Der halb verschneite und halb gefrorene Haßlacher Schleier-Wasserfall.
Eis am Haßlacher Schleier-Wasserfall Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Hier zeigt das Eis bizzare Strukturen.

Aus dem Dorfertal fließt der verschneite Kalserbach langsam ins Tal. Die Farbe im Wasser spiegelt die hohen Berge, die von der Sonne angestrahlt werden.

Eis und Schnee / Ice and snow Kalserbach, Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Im Schatten spiegelt sich das Blau des Himmels in den Eisplatten entlang des Ufers.
Eis / Ice Kalserbach, Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Auf einigen Felsen haben sich kleine Kunstwerke aus Eis festgesetzt.
Eis / Ice Kalserbach, Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Eis / Ice Kalserbach, Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Eis / ice Kalserbach, Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol - Österreich / Austria

Bereits am nächsten Tag wurde es etwas wärmer und das Eis auf dem Kalserbach war verschwunden.
 


Hveravellir bei Nacht

Hveravellir im besten Licht in einer hellen Mittsommernacht.

Geothermalgebiet Hveravellir - Island

64° 52′ 2″ N, -19° 33′ 0.0″ E

Hveravellir ist ein geothermisches Gebiet im westlichen Hochland Islands.

Eine kleine grüne, dampfende Oase am Nordrand des Lavafeldes Kjalrhaun, zwischen den beiden Gletschern Langjölull (westlich) und Hofsjökull (östlich). Erreichbar ist das Gebiet über die ca. 160 km lange Kjölur oder Kjalvegur Nummer F35. Eine Hochlandstraße, die am besten mit einem 4×4 Fahrzeug befahren werden kann. Von Norden kommend erreicht man nach ca. 90 km Geröllpiste das Quellgebiet rund um Hveravellir.

Kjölur - Island

Der Name Hveravellir setzt sich zusammen aus: hver ‚heiße Quelle‘ und vellir ‚Felder‘ und wird kwerawedlir“ ausgesprochen. Durch die unterirdische Wärme gedeihen Gras und sogar Blumen. Ein seltener Anblick in dem sonst kargen und rauhen Hochland.

Saftige Blumenwiese in Hveravellir, Island

Moos und heiße Quellen in Hveravellir, Island

Hot Springs Hveravellir, Island

Hot Springs in Hveravellir, Island

Durch den aufsteigenden heißen Dampf und den relativ starken Wind müssen vor allem die Objektive geschützt werden.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Faszinierend sind die bunten Sinterablagerungen an den heißen Quellen.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Hot Springs in Hveravellir, Island

Die größte heiße Quelle ist Bláhver (blaue Quelle), mit einem Durchmesser von ca. 7 m in schönem Türkis- und Aquamarinblau, hier mit dem Mond im Hintergrund.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Außerdem gibt es noch weitere Quellen wie Fahriger und Grænihver (grüne Quelle) und Öskurhólshver, einem kleinen Vulkan ähnelnden Hügel nur ca. 1m hoch, aus dem es permanent dampft und zischt. Auf Holzstegen sind diese bequem zu erreichen.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Wellness pur

Entspannung bei einem heißen Geothermalbad in einem Naturpool mit herrlichem Ausblick. Heißes Mitternachtsbad im Naturbad Hveravellir, IslandDa kaltes und heißes (80 – 120 °C) Wasser zum Bad fliessen, lässt sich die Temperatur des Wassers regulieren. Das warme Quellwasserbad ist auch im Winter mit speziellen Jeeps erreichbar.

Übernachtet wird auf einem kleinen Campingplatz mit viel Atmosphäre und Gletscher im Hintergrund.

Campingplatz Hveravellir, Island

Die Aufnahmen der heißen Quellen entstanden zwischen Mitternacht und 3:00 Uhr morgens.

Arno Helfer beim Fotografieren in Hveravellir bei Nacht

Foto: Falko Wagner

Ein stabiles Stativ ist durch die relativ langen Verschlusszeiten absolut erforderlich,
und keine Menschen, die über die Holzstege poltern:)

Ein ganz besonderes Erlebnis.

Landkarte Island

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Mehr über Island:

Island – 10 Tage, 10 Bilder  Jökulsárlón Papageitaucher in Latrabjarg


Jökulsárlón

Eisberge in der Gletscherlagune Jökulsárlón - Island  Icebergs in Glacier Lagoon Jökulsárlón - Iceland

64° 3′ 0″ N, -16° 12′ 2.5″ E

Im Südosten Islands liegen eine einzigartige Gletscherseen – der Jökulsárlón ist der Bekannteste und zugleich auch der tiefste See Islands (ca. 250m tief).

Der Name bedeutet Gletscherflusslagune. Der Jökulsárlón liegt südlich des größten Gletschers Islands (und außerhalb des Polargebiets auch der größte Europas), dem Vatnajökull.
(siehe Karte am Ende)

Eisberg in der Gletscherlagune Jökulsárlón - Island  Iceberg in Glacier Lagoon Jökulsárlón - Iceland

Bis zu 15m hohe Eisberge lösen sich von der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull ab und treiben in dem See. Irgendwann werden sie dann ins Meer getrieben. Dort spült sie die Brandung an den dunklen Lavastrand.

isberg am Jökulsárlón Strand - Island  Iceberg at Jökulsárlón Beach - Iceland

isberge am Jökulsárlón Strand - Island  Icebergs at Jökulsárlón Beach - Iceland

Ein absolutes Spektakel veranstalten die vielen Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea), die in der Gletscherlagune und am Strand nach kleinen Fischen jagen.

Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea) am Jökulsárlón Strand - Island  Arctic Terns at Jökulsárlón Beach - Iceland

Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea) am Jökulsárlón - Island  Arctic Terns at Jökulsárlón - Iceland

Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) am Jökulsárlón - Island  Arctic Tern at Jökulsárlón - Iceland

Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea) am Jökulsárlón - Island  Arctic Terns at Jökulsárlón - Iceland

Um die folgende Panorama-Aufnahme größer zu sehen, folgenden Link anklicken: http://smu.gs/13hk4Rr

Eisberge in der Gletscherlagune Jökulsárlón - Island  Icebergs in Glacier Lagoon Jökulsárlón - Iceland

Fantastische Strukturen – Eisberg im Detail:
Detail eines Eisbergs am Jökulsárlón - Island  Detail of Iceberg at Jökulsárlón - Iceland
Für James Bond wurde der Zufluss zum Meer kurzerhand verschlossen. Innerhalb 24 war der See zugefroren und James konnte mit seinem Aston Martin darauf fahren;)
Für die beiden Filme ‚Stirb an einem anderen Tag‘ und ‚Im Angesicht des Todes‘ wurde am Jökulsárlón gedreht.

Arno Helfer beim Fotografieren am Jökulsárlón - Island

Foto: Falko Wagner

Einfach großartig, in dieser einzigartigen Landschaft zu fotografieren!

Landkarte Island

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Mehr über Island:

Island – 10 Tage, 10 Bilder  Hveravellir Papageitaucher in Latrabjarg


Island – 10 Tage, 10 Bilder

Midsommar in Island

Unser erstes Ziel waren die Westfjorde – Vestfirðir. Nach einem kurzen Aufenthalt in Reykjavik, um uns mit Vorräten zu versorgen, startete die Fahrt in Richtung Einsamkeit.

Midsommar in Island, Westfjorde

Nach vielen Kilometern Gravelroad erreichten wir Látrabjarg, das Westende Europas. Bereits nach wenigen Metern zu Fuß begrüßten uns die Lundis, Papageitaucher (Fratercula arctica), die sich dort an den steilen Klippen tummeln.

Papageitaucher (Fratercula arctica), Atlantic Puffin, Iceland Lundi - Látrabjarg, Vestfirðir, Island

Weiter durch die rauhe und wilde Fjordlandschaft und über die Passstraße Dynjandisheiði war Isafjördur unser nächstes Etappenziel. Mit ca. 2.500 Einwohnern eine richtig große Stadt für isländische Verhältnisse mit fast schon grönländischem Charakter.

Isafjördur, Westfjorde - Island

Nach den Westfjorden führte uns die Reise über die Kjölur in das isländische Hochland. Nach vielen Kilometern Geröllwüste zeigten sich die beiden Gletscher Langjökull und Höfsjökull – dazwischen das Geothermalgebiet Hveravellir.

Hot Springs im Geothermalgebiet Hveravellir, Island

Nach einem warmen Bad in einem heißen Pool fuhren wir weiter in Richtung Kerlingarfjöll, einem vulkanischen Gebirgszug im Hochland.

Kerlingarfjöll, Hochland - Island, nahe der Kjölur

Vorbei an den absoluten Touristenattraktionen Gullfoss und Geysir ging es weiter in Richtung Nationalpark Vatnajökull im Süden zu den Eisbergen in den beeindruckenden Gletscherlagunen Jökulsárlón und Breiðárlón.

Treibeis in der Gletscherlagune Jökulsárlón - Island

Eigentlich war dann Landmannalaugar um den Vulkan Hekla angepeilt, doch schlechtes Wetter und gesperrte Hochlandstraßen erforderten eine Änderung der Reiseroute.
Über Höfn entlang der Südküste fuhren wir in die Ostfjorde, Austfirðir. Vorbei an alten Höfen, die in der rauhen Landschaft einfach sich selbst überlassen wurden.

Hof in den Ostfjorden - Island

In den Ostfjorden gibt es Fischerdörfer mit interessanten Geschichten wie die kleine Gemeinde Breiðdalur mit ca. 200 Einwohnern.  Beeindruckend ist der schwarze Strand von Lónsfjörður, der Lagunenbucht Lónsvík, mit dem Blick auf die Berge, wenn sich von Norden kommend das enorme Panorama eröffnet.

Lönsfjördur, Ostfjorde - Island

An der Südküste wieder zurück in Richtung Flughafen Keflavík kamen wir nochmal nach Vík í Mýrdal, dem südlichsten Ort auf dem Festland Islands. Vík ist bekannt durch den schönen, schwarzen Lavastrand mit den 3 Felsnadeln die Reynisdrangar, „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“, und westlich davon die Basaltsäulen. Auf dem Berg Reynisfjall lassen sich Papageitaucher, Kolkraben und andere Seevögel beobachten.

Basaltsäulen bei Vík í Mýrdal - Island

Bunte Farben, dampfende Erdlöcher und heiße Quellen im Geothermalgebiet Seltún auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten tauchen nach der Fahrt vorbei an langen Lavafeldern auf.

Geothermalgebiet Seltún, Islan

Zum Abschluss nochmal Reykjavík wo sich der Entdecker Leifr Eiricsson – Son of Iceland stolz vor der basaltsäulenähnlichen Fassade der Hallgrímskirkja präsentiert.

Leifr Eiricsson - Son of Iceland, Reykjavík

Insgesamt ist Island sehr beeindruckend und abwechslungsreich.

Der Begriff ‚weite Natur‘ erhält in Island eine völlig neue Bedeutung!

Wir hatten viel Equipment für diese Reise dabei – neben Zelt, Schlafsack, Iso und Kocher hauptsächlich Fotokram:

Foto-Equipment Island

Angefangen von den DSLR-Kameras Canon EOS 5D Mark III und 7D und den den Objektiven 1,4/50mm, 4,0/17-40mm, f4/70-200 und 5.6/400, Sony RX100 für die Panoramaaufnahmen, GoPro Hero 2 und 3, Stative, Tascam-Tonrecorder, Speicherkarten, Akkus, Fernglas, u.s.w.

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Mehr über Island:

Papageitaucher in Latrabjarg Jökulsárlón Hveravellir