Die Geschichten zu meinen Bildern …

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Irgendwo in Schweden

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Irgendwo in Schweden“

Diese Aufnahme wurde punktgleich als eines der 3 besten Ausstellungsbilder gewählt.
Vielen Dank dafür!!!


Die Wolkenformationen in Schweden sind oft sehr fotogen und gefallen mir persönlich besonders auf  Schwarz-Weiß-Bildern.
In diesem Fall zeigen die Wolken ein Wirrwarr aus verschiedenen Farben und Formationen am Himmel. Die Straße im Vordergrund und die Berge im Hintergrund bringen zusätzlich ‚Tiefe‘ in das Bild.

Die Aufnahme entstand bei Handöl in Jämtland.

Auf Wunsch einiger Ausstellungsbesucher hier noch die Technischen Daten zu der Aufnahme:
Canon EOS 7D – EF 17-40mm f/4L
ISO 200 – Brennweite 17 mm – f/16 -0,33 ev – 1/200 sec.

Fortsetzung folgt …

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Steinadern

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Steinadern“

Die Farben, vor allem die weißen Strukturen dieses Steins fielen mir sofort auf. Mit dem 70-200mm Zoom habe ich einen Ausschnitt gesucht, der interessant wirkt. Die Kanten des Steins wollte ich nicht auf dem Bild haben.

Die Aufnahme stammt aus einer Serie von Bildern von Steinen und Felsen am Ufer des Kallsjön, einem See in Jämtland (Schweden), nördlich von Åre.

Eigentlich war ich an diesem schönen Morgen unterwegs, um Aufnahmen zu unserem Clubwettbewerb „Wasser und Boote“ machen. Die Felsen und Steine am Ufer zu fotografieren, hat mir aber wesentlich mehr Spaß gemacht!

‚Nebenbei‘ ist auch dieses Bild entstanden, das später zum Siegerbild des Wettbewerbs gewählt wurde.

Fortsetzung folgt …


Am Fenster

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Am Fenster“

 

Auch dieses Bild zeigt die Stille des hohen Nordens. Aufgenommen im Winter in Lappland, Schweden.

Eine verschneite Holzhütte, und schemenhaft erkennbar, eine Person die in der warmen Hütte sitzt – eben „am Fenster“.  Danke Chris 😉

Auch hier habe ich wieder einen leichten HDR-Effekt eingesetzt, um die Spiegelungen im Fenster und die Strukturen der alten Holzbalken zu verstärken.

 

Fortsetzung folgt …


Reiseziele in Schweden

„Ich will mal nach Schweden“ – so hat es bei uns vor einigen Jahren auch mal angefangen …

Dann die erste helle Sommernacht an einem der unzähligen Seen – in dieser absoluten Stille.
Ist schon eine sehr spezielle und beeindruckende Atmosphäre.

Viele glauben ja hier gäbe es nur Stechmücken und es ist immer kalt und regnerisch …

"Blaue Stunde" an einem See in Schweden

Jetzt aber zu einigen Reisezielen in Schweden:
Stellt sich natürlich die Frage wo anfangen und wo aufhören?

Es gibt ja wirklich sehr, sehr viele schöne und lohende Plätzchen.
Ich hab einfach mal einige herausgepickt …

Åsnen-See aus der Adlerperspektive

Småland: Der Åsnen-See – hier lassen sich Fischadler vom Kanu aus beobachten! Ein riesiger zerklüfteter See.
Schöne Kanustrecken, allerdings manchmal fieser Wind und Felsen knapp unter der Wasseroberfläche.
Schöner großzügiger Campingplatz: Getnö Gård – direkt in einem privaten Naturschutzgebiet.
Für die Angler unter uns: der Åsnen ist Hechtrevier!
Ganz in der Nähe ist übrigens auch der Schrottplatz im Moor mit den BrokenDreams.

Fischadler

Fischadler

Westvärmland: Glaskogens Naturreservat – das Gebiet ist toll, aaaber: wir bekamen einen kleinen Kulturschock, als die Massen der Paddler sich an der Kanu- und InfoZentrale bei Lenugshammar zwischen den beiden großen Seen Övre Gla und Stora Gla trafen.
Also schnell wieder da weg und ab in den Wald. Dort haben wir dann durch Zufall die kleine Stuga Myren gefunden. Liegt direkt an einem kleinen privaten See – fantastisch! Rings herum Berge, Wälder und viele Seen, tolles Wandergebiet. Wie gesagt, eigentlich auch tolles Kanugebiet, uns aber eindeutig zu voll. Glaskogen bedeutet übrigens: „Glänzender Wald“

Früher morgen am Glaskogens

Härjedalen: Sånfjället Nationalpark – Genial!
Hier ist Bärengebiet – aber die bekommen wohl nur wenige zu Gesicht. Dafür aber Biber, die ganz in der Nähe von Hede zu beobachten sind. Tolle Wanderung ins Fjäll bei Nysätern!
Südlichste Samidörfer Schwedens ganz in der Nähe. Da stehen dann schon mal Rentiere auf der Straße – oder besser gesagt auf der Piste.

Unterwegs im Sånfjället Nationalpark

Geheimtip:
Jämtland: Skäckerfjällen – bei Turisten recht unbekannt und nicht viel frequentiert! Fjäll – landschaftlich fantastisch – läd gerade zu ein, um wild zu zelten! Direkt an der Norwegischen Grenze. Auf der norwegischen Seite ist das Gebiet zum Nationalpark erkoren worden: der Blåfjella-Skjækerfjella-Nationalpark. Mit dem Auto schon richtig weit zu fahren, lohnt sich aber absolut!! Nicht weit von hier – praktisch auf dem Weg hierhin ist auch der kleine Campingplatz in Konäs, den ich bereits in dem Artikel Nur Fliegen ist schöner beschrieben habe.

Skäckerfjällen

Von Funäsdalen über Särna nach Sälen (oder umgekehrt) entlang der Norwegischen Grenze! Superschönes Gebiet und schöne  Strasse. Fast zu schade, um nur dran vorbei zu fahren!

Rentier an einer Strasse

Bohuslän: Fischerdörfer und Schären an der Westküste: Smögen, Tjörn und Åstol –  nördlich von Göteborg. Gut zu erreichen, für die, die nicht allzuweit in den Norden wollen. In Smögen unbedingt die kahlen Felsen erwandern. Und danach oder davor direkt am Hafen lecker Krabbenbrötchen essen.

Bunte Felsen auf Smögen

Smögen

Mini-Insel Åstol - bei Tjörn

Dalarna: Silljan See – „wo Schweden am schwedischsten ist“! Viele rote Häuser, tolle Gegend! Viel zu entdecken.
Danach kommt die weite Finnmark. Die Wildniss beginnt hier ab Mora/Orsa. In Mora auf keinen Fall das Vasamuseum entgehen lassen. Klein aber fein – und Nils „Mora-Nisse“ Karlsson ist uns nun auch ein Begiff! Leider gibt es das Messer-Outlet von Frosts Messer nicht mehr, schade. Vom Siljansee in Richtung Norden viele Kilometer tolle einsame Straße in Richtung Sveg – vorbei am ersten Nationalpark Schwedens: Hamra. Der ist nicht sehr spektakulär aber schön.

Irgendwo in Dalarna

Småland: Ein Kindertraum: Bullerbyn, Lönneberga (bei Michel – oder besser gesagt Emil, so heißt Michel in Schweden) und Astrid Lindgrens Värld in Vimmerby.
Morgens früh, wenn der Hahn kräht, ist Bullerbyn wirklich ein Traum – nicht nur für Kinder. Mit richtigem Namen heißt der Ort Sevedstorp. In der Nähe ist Michels Katthult Hof mit der berühmten Scheune, die man besichtigen kann. Etwas Abwechslung zu dem Kinderkulturprogramm bietet eine Wanderung im relativ kleinen Norra Kvills Nationalpark. Nicht sehr spektakulär, aber schön.

Bullerbyn - (Kinder)traum

So, soll erst mal reichen für den Moment. Demnächst mehr …


Kunstwerke aus Eis

So, bevor der Frühling mit Macht Einzug hält, hier noch einige Winterbilder:

Am Weihnachtsgottesdienst sind mir an den Fenstern der Kirche in Arvidsjaur in Lappland große Eisblumen aufgefallen. Aber da hatte ich natürlich keine Kamera dabei 😉

Also bin ich einige Tage später noch mal mit Kamera und Stativ bewaffnet zurück, um zu sehen, ob sich da was machen lässt.

Die Beleuchtung war perfekt – nur der Altarbereich war beleuchtet, ansonsten kam nur durch die Fenster etwas Licht der  Laternen.
Alleine diese Stimmung war den Besuch wert.

Kirche in Arvidsjaur

Die Temperaturen waren bis weit unter -20°C gefallen – perfekt für die Eisblumen, die dezent von aussen beleuchtet waren.
Als ich die ersten Bilder gemacht hatte, bemerkte ich, dass ich meinen Zwischenring vergessen hatte. Also noch mal zurück durch die Kälte, den Zwischenring holen …

Dann aber war alles OK und ich konnte die verschiedenen Formen der Kristalle fotografieren. Manche sahen aus wie Federn, andere wie Sterne.
Sehen Sie selbst …

Ein leichter HDR Effekt betont die Strukturen.


Rentiere im Schnee


Rentiere - Lappland, Schweden

Rentiere - Lappland, Schweden - Zum Starten bitte anklicken ...

Diese kleine Herde hält sich häufig in einem kleinen Wäldchen bei Arvidsjaur auf.
Dahin bin ich den Tieren morgens mit Schneeschuhen und Fotoausrüstung gefolgt. Ende Dezember wird es in Arvidsjaur erst gegen 9:00 Uhr richtig hell.

Auf der Suche nach Futter graben die Rentiere im Schnee, um darunter etwas Essbares zu finden.

Gefilmt sind diese Sequenzen mit der CANON 7D und 400mm Teleobjektiv.
Voraussetzung für solche Aufnahmen ist ein stabiles Stativ. Durch den Cropfaktor der Kamera (in meinem Fall 1,6) verlängert sich die Brennweite von 400 auf 640mm. Da wirkt sich jeder Wackler negativ auf das Ergebnis aus. Aus der Hand sind solche Teleaufnahmen mit einer DSLR eigentlich nicht möglich – schon gar nicht in dieser Kälte, bei -20°C und darunter.

Im Gegensatz zu ’normalen‘ Videokameras bieten die Spiegelreflexkameras den großen Vorteil, die große Objektivpalette und deren Möglichkeiten auszunutzen. Durch den größeren Chip wird zudem eine spezielle Wirkung erzielt.
Die Sache ist aber nicht unkompliziert, denn es gibt Einiges (!) zu beachten …


Lappland bei -30°C

Hundeschlitten "Erlebnis Wildnis" bei Sorsele, Schweden

„Gib mir Schnee, gib mir Hunde; und den Rest kannst Du behalten“ Knud Rasmussen (Polarforscher)

Perfektes Winterwetter bei Sorsele im Norden Schwedens. Wir waren Ende Dezember zu Besuch bei Matthias und Barblina Schnyder und ihren Schlittenhunden. Matthias und Barblina zeigten uns ihre Polarhunde, wobei die Kinder natürlich von den jungen Welpen begeistert waren und kaum wieder loskamen. Optimales (Foto-)Licht lieferte die tiefstehende Wintersonne, die den Hundeschlitten auf dem gefrorenen Vindelälven perfekt beleuchtete. Dann durfte jeder mal mit auf den Schlitten steigen und mit Matthias eine Runde drehen. Zum Aufwärmen gab es dann noch leckere Grillwürstchen und warmen Tee und einen kleinen Wettkampf mit Schneeschuh-Wettlauf und Schlitten ziehen.

Die Kamera funktionierte tadellos – der Atem gefror zwar direkt an der Rückseite des Gehäuses, aber weder Akku noch Autofocus zeigten irgendwelche Schwächen. Irgendwann machten aber meine Finger schlapp – trotz den dünnen Fotohandschuhen unter den Skihandschuhen …

Aber : „Gänsehaut kriegt man im Norden nicht nur weil es kalt ist“
Mehr zu den Polarhunden und Familie Schnyder gibt es unter http://www.erlebnis-wildnis.com

Mehr Bilder gibt es hier in meiner Fotogalerie Lappland

Das ist Sayo, eine kleine Siberian Huskyhündin. Ihr Name bedeutet, die in der Nacht geborene.

Das ist Sayo, eine kleine Siberian Huskyhündin. Ihr Name bedeutet, die in der Nacht geborene.