Die Geschichten zu meinen Bildern …

Beiträge mit Schlagwort “heiße Quellen

Hveravellir bei Nacht

Hveravellir im besten Licht in einer hellen Mittsommernacht.

Geothermalgebiet Hveravellir - Island

64° 52′ 2″ N, -19° 33′ 0.0″ E

Hveravellir ist ein geothermisches Gebiet im westlichen Hochland Islands.

Eine kleine grüne, dampfende Oase am Nordrand des Lavafeldes Kjalrhaun, zwischen den beiden Gletschern Langjölull (westlich) und Hofsjökull (östlich). Erreichbar ist das Gebiet über die ca. 160 km lange Kjölur oder Kjalvegur Nummer F35. Eine Hochlandstraße, die am besten mit einem 4×4 Fahrzeug befahren werden kann. Von Norden kommend erreicht man nach ca. 90 km Geröllpiste das Quellgebiet rund um Hveravellir.

Kjölur - Island

Der Name Hveravellir setzt sich zusammen aus: hver ‚heiße Quelle‘ und vellir ‚Felder‘ und wird kwerawedlir“ ausgesprochen. Durch die unterirdische Wärme gedeihen Gras und sogar Blumen. Ein seltener Anblick in dem sonst kargen und rauhen Hochland.

Saftige Blumenwiese in Hveravellir, Island

Moos und heiße Quellen in Hveravellir, Island

Hot Springs Hveravellir, Island

Hot Springs in Hveravellir, Island

Durch den aufsteigenden heißen Dampf und den relativ starken Wind müssen vor allem die Objektive geschützt werden.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Faszinierend sind die bunten Sinterablagerungen an den heißen Quellen.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Hot Springs in Hveravellir, Island

Die größte heiße Quelle ist Bláhver (blaue Quelle), mit einem Durchmesser von ca. 7 m in schönem Türkis- und Aquamarinblau, hier mit dem Mond im Hintergrund.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Außerdem gibt es noch weitere Quellen wie Fahriger und Grænihver (grüne Quelle) und Öskurhólshver, einem kleinen Vulkan ähnelnden Hügel nur ca. 1m hoch, aus dem es permanent dampft und zischt. Auf Holzstegen sind diese bequem zu erreichen.

Hot Springs in Hveravellir, Island

Wellness pur

Entspannung bei einem heißen Geothermalbad in einem Naturpool mit herrlichem Ausblick. Heißes Mitternachtsbad im Naturbad Hveravellir, IslandDa kaltes und heißes (80 – 120 °C) Wasser zum Bad fliessen, lässt sich die Temperatur des Wassers regulieren. Das warme Quellwasserbad ist auch im Winter mit speziellen Jeeps erreichbar.

Übernachtet wird auf einem kleinen Campingplatz mit viel Atmosphäre und Gletscher im Hintergrund.

Campingplatz Hveravellir, Island

Die Aufnahmen der heißen Quellen entstanden zwischen Mitternacht und 3:00 Uhr morgens.

Arno Helfer beim Fotografieren in Hveravellir bei Nacht

Foto: Falko Wagner

Ein stabiles Stativ ist durch die relativ langen Verschlusszeiten absolut erforderlich,
und keine Menschen, die über die Holzstege poltern:)

Ein ganz besonderes Erlebnis.

Landkarte Island

___

Mehr über Island:

Island – 10 Tage, 10 Bilder  Jökulsárlón Papageitaucher in Latrabjarg

Werbeanzeigen

Island – 10 Tage, 10 Bilder

Midsommar in Island

Unser erstes Ziel waren die Westfjorde – Vestfirðir. Nach einem kurzen Aufenthalt in Reykjavik, um uns mit Vorräten zu versorgen, startete die Fahrt in Richtung Einsamkeit.

Midsommar in Island, Westfjorde

Nach vielen Kilometern Gravelroad erreichten wir Látrabjarg, das Westende Europas. Bereits nach wenigen Metern zu Fuß begrüßten uns die Lundis, Papageitaucher (Fratercula arctica), die sich dort an den steilen Klippen tummeln.

Papageitaucher (Fratercula arctica), Atlantic Puffin, Iceland Lundi - Látrabjarg, Vestfirðir, Island

Weiter durch die rauhe und wilde Fjordlandschaft und über die Passstraße Dynjandisheiði war Isafjördur unser nächstes Etappenziel. Mit ca. 2.500 Einwohnern eine richtig große Stadt für isländische Verhältnisse mit fast schon grönländischem Charakter.

Isafjördur, Westfjorde - Island

Nach den Westfjorden führte uns die Reise über die Kjölur in das isländische Hochland. Nach vielen Kilometern Geröllwüste zeigten sich die beiden Gletscher Langjökull und Höfsjökull – dazwischen das Geothermalgebiet Hveravellir.

Hot Springs im Geothermalgebiet Hveravellir, Island

Nach einem warmen Bad in einem heißen Pool fuhren wir weiter in Richtung Kerlingarfjöll, einem vulkanischen Gebirgszug im Hochland.

Kerlingarfjöll, Hochland - Island, nahe der Kjölur

Vorbei an den absoluten Touristenattraktionen Gullfoss und Geysir ging es weiter in Richtung Nationalpark Vatnajökull im Süden zu den Eisbergen in den beeindruckenden Gletscherlagunen Jökulsárlón und Breiðárlón.

Treibeis in der Gletscherlagune Jökulsárlón - Island

Eigentlich war dann Landmannalaugar um den Vulkan Hekla angepeilt, doch schlechtes Wetter und gesperrte Hochlandstraßen erforderten eine Änderung der Reiseroute.
Über Höfn entlang der Südküste fuhren wir in die Ostfjorde, Austfirðir. Vorbei an alten Höfen, die in der rauhen Landschaft einfach sich selbst überlassen wurden.

Hof in den Ostfjorden - Island

In den Ostfjorden gibt es Fischerdörfer mit interessanten Geschichten wie die kleine Gemeinde Breiðdalur mit ca. 200 Einwohnern.  Beeindruckend ist der schwarze Strand von Lónsfjörður, der Lagunenbucht Lónsvík, mit dem Blick auf die Berge, wenn sich von Norden kommend das enorme Panorama eröffnet.

Lönsfjördur, Ostfjorde - Island

An der Südküste wieder zurück in Richtung Flughafen Keflavík kamen wir nochmal nach Vík í Mýrdal, dem südlichsten Ort auf dem Festland Islands. Vík ist bekannt durch den schönen, schwarzen Lavastrand mit den 3 Felsnadeln die Reynisdrangar, „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“, und westlich davon die Basaltsäulen. Auf dem Berg Reynisfjall lassen sich Papageitaucher, Kolkraben und andere Seevögel beobachten.

Basaltsäulen bei Vík í Mýrdal - Island

Bunte Farben, dampfende Erdlöcher und heiße Quellen im Geothermalgebiet Seltún auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten tauchen nach der Fahrt vorbei an langen Lavafeldern auf.

Geothermalgebiet Seltún, Islan

Zum Abschluss nochmal Reykjavík wo sich der Entdecker Leifr Eiricsson – Son of Iceland stolz vor der basaltsäulenähnlichen Fassade der Hallgrímskirkja präsentiert.

Leifr Eiricsson - Son of Iceland, Reykjavík

Insgesamt ist Island sehr beeindruckend und abwechslungsreich.

Der Begriff ‚weite Natur‘ erhält in Island eine völlig neue Bedeutung!

Wir hatten viel Equipment für diese Reise dabei – neben Zelt, Schlafsack, Iso und Kocher hauptsächlich Fotokram:

Foto-Equipment Island

Angefangen von den DSLR-Kameras Canon EOS 5D Mark III und 7D und den den Objektiven 1,4/50mm, 4,0/17-40mm, f4/70-200 und 5.6/400, Sony RX100 für die Panoramaaufnahmen, GoPro Hero 2 und 3, Stative, Tascam-Tonrecorder, Speicherkarten, Akkus, Fernglas, u.s.w.

___

Mehr über Island:

Papageitaucher in Latrabjarg Jökulsárlón Hveravellir