Die Geschichten zu meinen Bildern …

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Vollkommene Stille

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Vollkommene Stille“

Für mich repräsentiert dieses Bild die immer wieder beeindruckende Stille des Nordens. Reduziert auf das Wesentliche.

„Nein, das ist keine Fotomontage, sondern ein ‚richtiges‘ Foto!“  So habe ich diese Frage, die mir sehr viele Besucher am ersten Ausstellungstag gestellt hatten beantwortet.
Das ursprüngliche Bild habe ich als HDR bearbeitet. HDR steht für High Dynamic Range, d.h. Bilder mit einem hohen Dynamikumfang. Das so genannte Tone-Mapping ermöglicht einen individuellen Stil und verstärkt z.B. die Kontraste und Strukturen. Oft wird diese Technik für Nachtaufnahmen eingesetzt. Mir gefällt der Effekt besonders bei Aufnahmen mit Holz oder Metall. So wirkt das kleine Schwedenhäuschen – das wirklich auf dem „Globen“ steht – fast wie gemalt.

„Globen“ nennen die Schweden die Veranstaltungshalle für Eishockeyspiele, Rockkonzerte, u.s.w. in Stockholm. Offizieller Name ist seit 2009 “Ericsson Globe“.
Auf dem Dach der Kuppel mit 110m Durchmesser (!) und 85m Höhe steht ein kleines, verträumtes, rotes Schwedenhäuschen.

Im nächsten Bild sieht man die Dimension der mächtigen Kugel besser.
Das ist die Ansicht von SoFo im Stockholmer Stadtteil Södermalm.

Fortsetzung folgt …

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Wildniss am Altrhein

Wildniss am Altrhein

Wildniss am Altrhein - Rheinauen bei Rheinstetten

Stille an einem frühen Wintermorgen am Altrhein.
Der Wasserstand ist niedrig, es ist windstill. Die feinen Strukturen der Äste der Weiden spiegeln sich im ruhigen Wasser.

Ein leichter HDR-Effekt verstärkt die Strukturen im Bild.


Schrottplatz im Moor

Kyrko Mosse - Schrottplatz im Moor

In Småland, bei Ryd am Åsnensee in Süd-Schweden gibt es einen kleinen Autofriedhof zu entdecken.

Um die 50er Jahre wurden dort Autos abgestellt und fast ‚vergessen‘. Der ehemalige Besitzer verwertete die Einzelteile in seinem Schrottplatz und überlies die Wracks sich selbst.
Irgendwann sollten die Autos weggeräumt und der Boden saniert werden. Doch Fürsprecher machten sich für den Erhalt stark, so daß der Fall sogar die Regierung beschäftigte. Die Behörden erkannten schließlich den kulturhistorischen Wert und stellten die „Broken Dreams“ bis 2050 unter Schutz.

Mittlerweile sind viele Wracks leider demoliert, aber es gibt jede Menge Details und bunten Rost zu entdecken – wenn man genau hinsieht.

Da das Gebiet mitten im Wald liegt, ist ein stabiles Stativ für die Aufnahmen von Vorteil.
In HDR wirkt das Ganze noch dramatischer.