Die Geschichten zu meinen Bildern …

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Rheinauen Kalender 2016

Nach dem großen Erfolg unseres gemeinsamen Rheinauen-Kalenders 2015, haben Rainer Deible und ich uns entschieden, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam den „Rheinauen-Kalender 2016“ zu produzieren:

Rheinauen-Kalender 2016

Der Kalender im Format A3 (13 Seiten – 430x300mm – gedruckt auf 240 gr Papier) ist ab dem 01.11.2015 zum Preis von 21,50 EUR erhältlich.

Hier ist der Kalender direkt zu kaufen:

76287 Rheinstetten Mörsch
– Arno Helfer – Wormserstr. 7 –  Tel.: 0175/1861257 – mail@arnohelfer.de
– Reginbert-Buchhandlung – Rappenwörthstr. 24

76477 Elchesheim-Illingen
– Rainer Deible – Kirchstr. 33 – Tel.: 0176/42573431 – rainer@deible.de
– Renate Kleinbub – Steinstr. 7

Bestellung über das Formular unten – Lieferung gegen Vorkasse, zzgl. Versandkosten.

Die Bilder zeigen Tier-, Pflanzen- und Landschaftsaufnahmen aus den Rheinauen am mittleren Oberrhein zwischen Karlsruhe und Rastatt, aus Rheinstetten,  Au am Rhein, Elchesheim-Illingen und Steinmauern. Alle Bilder werden auch in unserer neuen Multivisionsschau ‚Naturerlebnis RHEINAUEN‘ ab Februar 2016 zu sehen sein. Die neuen Termine teile ich noch rechtzeitig mit 🙂

Januar:

Silberweiden im Schnee
Foto: © Arno Helfer
Silberweiden im Schnee bei Au am Rhein

Februar:

Weißstorch, Rheinauen
Foto: © Rainer Deible
Weißstorch (Ciconia ciconia) im Landeanflug, Steinmauern

März:

Schlüsselblume
Foto: © Arno Helfer
Schlüsselblume im Gegenlicht (Primula)

April:

Laubfrosch (Hyla)

Foto: © Rainer Deible
Laubfrosch (Hyla)

Mai:

Zauberwald mit Lerchensporn
Foto: © Arno Helfer
Sonnenuntergang im Zauberwald, mit Lerchensporn und Moos

Juni:

Kiebitz (Vanellus vanellus) auf Brachfläche
Foto: © Rainer Deible
Kiebitz (Vanellus vanellus) auf Brachfläche.

Juli:

Fuchsnachwuchs (Vulpes vulpes) in der Abendsonne
Foto: © Rainer Deible
Fuchsnachwuchs (Vulpes vulpes) in der Abendsonne

August:

Altrheinarm bei Au am Rhein
Foto: © Arno Helfer
Altrheinarm bei Au am Rhein.

September:

Gottesanbeterin (Mantis religiosa) im herbstlichen Trockenrasen
Foto: © Rainer Deible
Gottesanbeterin (Mantis religiosa) im herbstlichen Trockenrasen

Oktober:

Junges Eisvogelweibchen(Alcedo atthis) nach dem Tauchgang
Foto: © Rainer Deible
Junges Eisvogelweibchen(Alcedo atthis) nach dem Tauchgang

November:

Das letzte Blatt
Foto: © Arno Helfer
Das letzte Blatt – blaue Stunde im Rheinwald

Dezember:

Sonnenuntergang Rheinauen
Foto: © Arno Helfer
Sonnenuntergang bei Elchesheim-Illingen

 

Zur Bestellung können Sie dieses Formular ausfüllen:

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Fotoausstellung 2015

Einladung zur 18. Fotoausstellung des Film- und Fotoclub Durmersheim.

In diesem Jahr stellen 15 Fotografen ca. 150 Bilder aus.

Öffnungszeiten:

Sonntag 01.11.2015 – 10:00 – 19:00 Uhr
Montag 02.bis Freitag 06.11.2015 – jeweils 18:00 – 22:00 Uhr
Samstag 07.11.2015 – 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag 08.11.2015 – 10:00 – 19:00 Uhr
Realschule Durmsersheim  –  Am Raiffeisenplatz / Schulstr. 4  –  76448 Durmersheim

U.a. werde ich dieses RHEINAUEN-Foto ‚Zauberwald mit Lerchensporn‘ ausstellen.
Zauberwald mit Moos und Lerchensporn

Fotoausstellung 2015

 

 

Junge Rotfüchse

Diesen Sommer hatte ich die Gelegenheit, junge Füchse zu beobachten.

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Und so ging es los:

3 junge Rotfüchse (Vulpes vulpes)

3 halbstarke Füchse spielen unbekümmert am Waldrand und streunen um einen Strohballen, als ich zufällig vorbei kam. Das war leider das einzige mal, dass alle 3 Jungen zusammen aufgetaucht sind. Was wohl mit dem 3. Jungen passiert ist?

2 Rotfüchse (Vulpes vulpes)

Gut getarnt vor ‚ihren‘ Strohballen. Die Geschwister wurden rasch größer und Tag für Tag etwas vorsichtiger und zurückhaltender.

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Die Mutter war immer irgendwo in der Nähe und hatte die Jungen (und mich) genau im Blick.

Je älter die jungen Burschen wurden, desto später ließen sie sich blicken.

2 junge Rotfüchse (Vulpes vulpes) in der Dämmerung

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, als die beiden Jungen zu ‚ihren‘ Strohballen kamen. Mit einem Satz waren sie oben. Von da aus hatten sie eine gute Aussicht, um die Gegend zu überblicken.

Junger Rotfuchs (Vulpes vulpes) in der Dämmerung

Als dieser Kleine auf mich zu kam, war es fast schon dunkel.

Füchse zu fotografieren ist bei uns in den Rheinauen durch die Bejagung kein leichtes Unterfangen, da die Tiere extrem scheu sind. Jedes kleine Geräusch wird auch über große Distanzen sofort wahrgenommen. Die Füchse sind schlau und manchmal schlichen sie an mir vorbei, ohne dass ich es bemerkt habe.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und war ein schönes Erlebnis mit den Kleinen 🙂

 

 

Junger Eisvogel auf Jagd

Von einer günstigen Sitzwarte beobachtet dieser junge Eisvogel genau, …

Eisvogel, Rheinauen

… was unter ihm im Wasser passiert.

Unter Wasser, Rheinauen

Hat er eine Beute ausgemacht, geht es ganz schnell. Er stürzt wie ein Pfeil ins Wasser und schnappt sich einen kleinen Fisch. Hat er einen erwischt, fliegt er mit seiner Beute im Schnabel zu einem günstigen Ast, wo er den kleinen Fisch, hier ein Stichling, …

Eisvogel, Rheinauen

… rechts und links von sich auf den Ast schlägt um diesen zu töten.

Eisvogel, Rheinauen

Danach wird der kleine Fisch im Schnabel solange herum jongliert, bis er günstig platziert ist und schließlich geschluckt werden kann.

Eisvogel mit Stichling, Rheinauen

 

 

 

Mehr zum Eisvogel gibt es hier: https://arnohelfer.wordpress.com/2014/06/29/eisvogel/

 

 

 

Gänsesäger

Gänsesäger

Gänsesäger (Mergus merganser) am Cannobino, einem Zufluss zum Lago Maggiore in Piemont, Italien. Der klare Fluss ist perfekt für die bis zu 68cm großen Entenvögel.

Gänsesäger

Gut getarnt sitzen die Gänsesäger auf den Felsen im Wasser.

Gänsesäger

Nach einer kurzen Ruhepause geht es wieder in das klare Wasser – auf Tauchstation …

Gänsesäger
Gänsesäger
… dabei suchen die Säger nach kleinen Fischen, nach denen sie dann tauchen.

Jagderfolg: ein kleiner Fluss-Schleimfisch (Salaria fluviatilis) zappelt noch, hat aber keine Chance mehr.

Gänsesäger
Mit dem Hakenschnabel und den Sägezähnen wird die Beute festgehalten.

Gänsesäger
Diesem sägenartig gezähnten Schnabel verdanken die Tiere auch ihrenNamen.

 

In schönem Licht zeigt das Weibchen seine Haarpracht.
Gänsesäger

Gänsesäger

Gänsesäger

Im Winter sind Gänsesäger auch manchmal bei uns in den Rheinauen zu Gast. Dann allerdings selten in so schönem Licht 😉

Die Gänsesäger stehen leider auch auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

 

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Urzeitkrebse in den Rheinauen

Durch das Rheinhochwasser sind aktuell auch einige Wiesen entlang der Hochwasserdämme des Rheins überflutet. Das ist Zeit für Urzeitkrebse!

Der Flossenfloh Limnadia lenticularis:
Flossenfloh Limnadia lenticularis - Rheinauen

Dieses knapp 1 cm kleine Exemplar ist ein Weibchen, das die Eier ‚auf dem Rücken‘ trägt. Der Limnadia lenticularis gilt bei uns als so gut wie ausgestorben und kommt in Mitteleuropa nur noch am nördlichen Oberrhein (und wenigen Ausnahmen) regelmäßig vor. Alle anderen Fundorte sind sehr unbeständig. Ihr Auftreten ist kurzfristig und manchmal über Jahre ausbleibend. Ihr extremer Lebensraum sind ephemere (temporäre) Kleingewässer oder Überschwemmungsflächen, die oft nur wenige Wochen überhaupt als „Gewässer“ zu bezeichnen sind.

Etwas größer als die Limnadia sind die Urzeitkrebse Triops cancrifromis:
Urzeitkrebs Triops cancrifromis - Rheinauen

Die Tiere stammen wirklich aus der Urzeit und sind älter als die Dinosaurier!
Der älteste Fund eines fossilen Feenkrebses ist über 500 Millionen Jahre alt.
Auf dem Rücken schwimmen die Tierchen an der Wasseroberfläche auf der Suche nach Nahrung. Bei Elchesheim-Illingen kommen die Triops in großer Anzahl auf überfluteten Ackerflächen vor.

Auf der Suche nach den kleinen Urzeitkrebsen bei Au am Rhein:

Exkursion Urzeitkrebse in den Feuchtwiesen der Rheinauen

Unter der fachmännischen Leitung der beiden Biologen Prof. Dr. Andreas Martens und Dipl. Biol. Karsten Grabow vom Institut für Biologie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe war am vergangenen Sonntag ein kleines Team zu einer ‚Urzeit‘-Exkursion unterwegs.  

Jurassic World im Miniaturformat in den Rheinauen 😉

 

 

 

 

Bärlauch

Bärlauch, Rheinwald

Sein Duft ist unverkennbar, kräftig, intensiv und knoblauchartig: der Bärlauch bedeckt früh im Jahr die Waldflächen mit sattem grün und weiß.

Bereits Mitte März, wenn das letzte Laub aus dem Vorjahr noch an den Bäumen hängt, wird der Waldboden im Rheinwald am mittleren Oberrhein bei Rheinstetten grün bedeckt.
Bärlauch, Rheinwald

4 Wochen später, Mitte April ist kein braunes Blatt mehr zu sehen. Wie ein dichter, grüner Teppich überzieht der Bärlauch den Waldboden. Das Blätterdach ist noch relativ licht, so dass abends die untergehende Sonne noch durch die Bäume scheint.Bärlauchteppich im Rheinwald

Ende April / Anfang Mai folgt dann der Höhepunkt – die Bärlauchblüte. Der Waldboden wird von den weißen Blüten dicht überzogen und strahlt förmlich.
Bärlauch im Rheinwald
An Regentagen wie diesem wirkt das frische Grün besonders satt.

An manchen Stellen mischen sich gelbe Goldnesseln unter die Bärlauchblüten.
Bärlauch und Goldnesseln im Rheinwald

Von oben ein Blütenmeer.
Bärlauch (Allium ursinum) und Goldnessel (Lamium galeobdolon) - Rheinauen