Die Geschichten zu meinen Bildern …

HDR

ZOMBY

Meine Ausstellungsbilder 2011: „ZOMBY“

Ich hatte leider keine Kamera dabei, als ich diese Flaschencontainer sah. Also bin ich am nächsten Tag mit Stativ und Kamera aufgebrochen, um die überladenen Container zu fotografieren.

Mir hat die schräge, durch das Teleobjektiv geraffte Perspektive am besten gefallen.
Um die chaotische Wirkung zu verstärken habe ich ein HDR aus 3 Bildern gemacht, und die Farbsättigung reduziert.

So sieht das Ganze in ’normalen‘ Farben aus:

 

Fortsetzung folgt …

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Am Fenster

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Am Fenster“

 

Auch dieses Bild zeigt die Stille des hohen Nordens. Aufgenommen im Winter in Lappland, Schweden.

Eine verschneite Holzhütte, und schemenhaft erkennbar, eine Person die in der warmen Hütte sitzt – eben „am Fenster“.  Danke Chris 😉

Auch hier habe ich wieder einen leichten HDR-Effekt eingesetzt, um die Spiegelungen im Fenster und die Strukturen der alten Holzbalken zu verstärken.

 

Fortsetzung folgt …


Vollkommene Stille

Meine Ausstellungsbilder 2011: „Vollkommene Stille“

Für mich repräsentiert dieses Bild die immer wieder beeindruckende Stille des Nordens. Reduziert auf das Wesentliche.

„Nein, das ist keine Fotomontage, sondern ein ‚richtiges‘ Foto!“  So habe ich diese Frage, die mir sehr viele Besucher am ersten Ausstellungstag gestellt hatten beantwortet.
Das ursprüngliche Bild habe ich als HDR bearbeitet. HDR steht für High Dynamic Range, d.h. Bilder mit einem hohen Dynamikumfang. Das so genannte Tone-Mapping ermöglicht einen individuellen Stil und verstärkt z.B. die Kontraste und Strukturen. Oft wird diese Technik für Nachtaufnahmen eingesetzt. Mir gefällt der Effekt besonders bei Aufnahmen mit Holz oder Metall. So wirkt das kleine Schwedenhäuschen – das wirklich auf dem „Globen“ steht – fast wie gemalt.

„Globen“ nennen die Schweden die Veranstaltungshalle für Eishockeyspiele, Rockkonzerte, u.s.w. in Stockholm. Offizieller Name ist seit 2009 “Ericsson Globe“.
Auf dem Dach der Kuppel mit 110m Durchmesser (!) und 85m Höhe steht ein kleines, verträumtes, rotes Schwedenhäuschen.

Im nächsten Bild sieht man die Dimension der mächtigen Kugel besser.
Das ist die Ansicht von SoFo im Stockholmer Stadtteil Södermalm.

Fortsetzung folgt …


Kunstwerke aus Eis

So, bevor der Frühling mit Macht Einzug hält, hier noch einige Winterbilder:

Am Weihnachtsgottesdienst sind mir an den Fenstern der Kirche in Arvidsjaur in Lappland große Eisblumen aufgefallen. Aber da hatte ich natürlich keine Kamera dabei 😉

Also bin ich einige Tage später noch mal mit Kamera und Stativ bewaffnet zurück, um zu sehen, ob sich da was machen lässt.

Die Beleuchtung war perfekt – nur der Altarbereich war beleuchtet, ansonsten kam nur durch die Fenster etwas Licht der  Laternen.
Alleine diese Stimmung war den Besuch wert.

Kirche in Arvidsjaur

Die Temperaturen waren bis weit unter -20°C gefallen – perfekt für die Eisblumen, die dezent von aussen beleuchtet waren.
Als ich die ersten Bilder gemacht hatte, bemerkte ich, dass ich meinen Zwischenring vergessen hatte. Also noch mal zurück durch die Kälte, den Zwischenring holen …

Dann aber war alles OK und ich konnte die verschiedenen Formen der Kristalle fotografieren. Manche sahen aus wie Federn, andere wie Sterne.
Sehen Sie selbst …

Ein leichter HDR Effekt betont die Strukturen.


Wildniss am Altrhein

Wildniss am Altrhein

Wildniss am Altrhein - Rheinauen bei Rheinstetten

Stille an einem frühen Wintermorgen am Altrhein.
Der Wasserstand ist niedrig, es ist windstill. Die feinen Strukturen der Äste der Weiden spiegeln sich im ruhigen Wasser.

Ein leichter HDR-Effekt verstärkt die Strukturen im Bild.


Schrottplatz im Moor

Kyrko Mosse - Schrottplatz im Moor

In Småland, bei Ryd am Åsnensee in Süd-Schweden gibt es einen kleinen Autofriedhof zu entdecken.

Um die 50er Jahre wurden dort Autos abgestellt und fast ‚vergessen‘. Der ehemalige Besitzer verwertete die Einzelteile in seinem Schrottplatz und überlies die Wracks sich selbst.
Irgendwann sollten die Autos weggeräumt und der Boden saniert werden. Doch Fürsprecher machten sich für den Erhalt stark, so daß der Fall sogar die Regierung beschäftigte. Die Behörden erkannten schließlich den kulturhistorischen Wert und stellten die „Broken Dreams“ bis 2050 unter Schutz.

Mittlerweile sind viele Wracks leider demoliert, aber es gibt jede Menge Details und bunten Rost zu entdecken – wenn man genau hinsieht.

Da das Gebiet mitten im Wald liegt, ist ein stabiles Stativ für die Aufnahmen von Vorteil.
In HDR wirkt das Ganze noch dramatischer.